Die Verantwortlichen der 16 deutschen Forderungen und die Regierung haben vereinbart, die Abschaltmaßnahmen bis zum 7. März zu verbessern. Dennoch können Schulen und Friseure vorher eröffnen.

Bund und Länder haben sich am Mittwoch darauf geeinigt, die landesweite Abschaltung bis zum 7. März nach Ablauf der Frist vom 14. Februar zu verbessern.

Obwohl die Gesamtzahl der Infektionen in Großbritannien rückläufig ist, steigt die Besorgnis über neue Varianten.

Die derzeitige Abschaltung begann im November und wurde vor Weihnachten verlängert und verschärft. Die Zahl der COVID-19-Patienten drohte, die Krankenhäuser zu überwältigen. In einem durchgesickerten Entwurf einer Erklärung vom Dienstag wurde festgestellt, dass Deutschland Fortschritte bei der Eindämmung der Infektionsrate erzielt hat.

Was realisieren wir bisher?

Nach dem Gipfeltreffen am Mittwoch sagte der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, die Lockerung der Beschränkungen werde diskutiert, sobald der siebentägige Fallindex unter 35 Fälle pro 100.000 fällt.

“Wir werden im März darüber sprechen. Alle sollten vorsichtig bleiben: Wir wollen nicht nachlässig sein”, sagte Kretschmer.

In einem nach dem Treffen veröffentlichten Feststellungspapier heißt es, Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Staatsoberhäupter würden sich am 3. März erneut treffen, um die Situation einzuschätzen.

Weitere Maßnahmen, die diskutiert wurden, waren:

Friseure dürfen ab dem 1. März wieder öffnen, wenn sie strenge Hygienebedingungen einhalten.

Schulen und Kindertagesstätten sollten “die ersten sein, die schrittweise wiedereröffnet werden”, aber es ist Sache der einzelnen Staaten, zu entscheiden, wie und wann.

Was sind die gegenwärtigen Regeln?

Alle nicht wesentlichen Geschäfte und Dienstleistungen bleiben geschlossen.

Personen in Geschäften und in öffentlichen Verkehrsmitteln müssen medizinische Masken tragen, einschließlich chirurgischer Masken und FFP2-Filtermasken.

Die Arbeitgeber müssen den Arbeitnehmern, wann immer wir können, erlauben, bis zum 15. März zu Hause zu arbeiten.

Der Kontakt bei privaten Besprechungen ist nur auf eine andere Person beschränkt, die nicht im selben Haushalt überlebt.

Die Schulen sind hauptsächlich geschlossen und die Schüler werden durch Fernunterricht unterrichtet.

Trotz des Rückgangs geben Varianten Anlass zur Sorge

Vor einer Woche gab das deutsche nationale Seuchenbekämpfungszentrum an, dass die ansteckendere Variante des erstmals in Großbritannien beobachteten Virus in fast allen 16 Bundesländern gehalten wurde.

Eine andere Variante aus Südafrika wurde in Deutschland bereits wiederholt gemeldet.

“Angesichts der Virusmutationen müssen die Schritte zur Aufhebung der Beschränkungen sorgfältig und schrittweise erfolgen, um das Risiko einer erfolgreichen Eindämmung von Infektionen zu vermeiden”, heißt es in dem Dokumententwurf.

Debatte über Schulen und Kindergärten

Die Wiedereröffnung von Schulen ist nur ein zentraler Streitpunkt im Hinblick auf die Aufhebung der Beschränkungen. Die Befürworter sagen, dies würde die Eltern von der Schulbildung entlasten und sicherstellen, dass benachteiligte Kinder nicht ins Hintertreffen geraten.

Die Spitze des deutschen Intensivpflegeverbandes DIVI warnte jedoch am Mittwoch davor, dass die Wiedereröffnung von Schulen und Kindergärten zu einem erneuten Auftreten von Virusfällen führen würde.

“Schulen und Kindergärten sind leider Orte, an denen das Virus tatsächlich angeboten wird”, sagte DIVI-Chef Gernot Marx gegenüber der Tageszeitung Rheinische Post.

“Die Kinder schaffen es in die Familien, und die meisten Lehrer sind nicht geimpft. Als Intensivarzt lasse ich Sie deshalb wissen: Das ist unverantwortlich.”

Sofort stellten Forscher des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf fest, dass jedes dritte Kind in Deutschland während der Coronavirus-Pandemie psychische Probleme hatte. Sie forderten die Schulen auf, sich regelmäßig an die Schüler zu wenden, berichteten deutsche lokale Medien.

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